Prisoners

Nicht, dass ich ein Filmfreak wäre. Im Gegenteil. Ich kenn' mich eigentlich ziemlich schlecht in der Filmszene aus. Ich bin eher von der schnell gelangweilten Sorte an Kinogängern. Besonders Überlängefilme gehen mir tendentiell eher auf den Sack. Fragt mich was über Filme und ich muss passen. Trotzdem zieht es mich von Zeit zu Zeit ins Kino. Gerade bei schmuddeligen Herbstwetter gefällt es mir sehr popcornknabbernd andere Kinogäste zu verärgern. Das ist mir bei diesem Film aber absolut nicht gelungen. Warum? Weil ich selbst einfach so gebannt war. Zweieinhalb Stunden Hochspannung auf Leinwand haben sich mir dargeboten, die mein Herzchen das ein oder andere Mal zum Flattern gebracht haben.

Zur Story:

New England – ein kleines süßes amerikanisches Örtchen wie es im Bilderbuche steht. Es könnte alles so idyllisch sein. Wäre da nicht dieses traumatische Ereignis. Ein Ereignis, was alle in den Wahnsinn treibt. Zwei süße, kleine Mädchen wurden mitten am Tage an Thanksgiving entführt. Der ultimative Elternhorror entfaltet sich. Wie unterschiedlich Eltern auf das Entsetzen reagieren, zu welchen Handlungen labile Charaktere in Extremsituationen getrieben werden und wie sie diese vor sich selbst und ihrer Umwelt rechtfertigen ... Das ist das eigentliche, beunruhigende Thema von Prisoners. Noch beunruhigender: Die Selbstjustiz, die einer der beiden Väter betreibt.
Hugh Jackman, Jake Gyllenhall und vor allem der Psycho-spielende Paul Dano haben mich voll in Ihren Bann gezogen und mir eine schlaflose Nacht beschert. Also ich kann Euch den Film wirklich zu hundert Prozent empfehlen ...


Kommentare

Lea hat gesagt…
Danke für deinen Kommentar, folge dir nun auch! :)
Lg, Lea :) zucker-schlecken.blogspot.de

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