Helene Beach Festival


Weißer Sandstrand, kristallklares Wasser, hunderte Acts auf gefühlten hundert verschiedenen Bühnen und das Ganze ein ganzes Wochenende lang. Klingt wie ein Festival in der Südsee? Ist es aber nicht. Mit der Südsee kann es logischerweise trotzdem lockerflockig mithalten. Ist ja klar. Zumindest, wenn man sich das schön redet. Obwohl... So viel muss man sich beim Helene Beach Festival gar nicht schön reden. Außer vielleicht das standardmäßige Mistwetter. Ansonsten kann ich mit vollster Überzeugung behaupten: Es war ein geniales Festival. Sogar ziemlich genial. Und das auch noch direkt am See. Besser geht's doch nicht.

Achso, habe ich eigentlich schon das olle Mistwetter erwähnt? War ja klar, dass wir da mal wieder kein Glück haben. Zumindest nicht durchgängig. Am Freitag mussten wir uns also leider leider mit Gewitter von der allerfeinsten Sorte rumschlagen. Aber hey! Endlich mal wieder ein Grund, um mit den juten Gummistiefel im Matsch rumzuspringen. Das macht nämlich zugegebenerweise dolle viel Spaß und trotz Dauerregen glücklich. Und zwischen diesem ganzen Gewitterquatsch, dem nicht vorhandenen Schlaf in unseren klammen Zelten und dem Rumgesühle im Matsch gab's natürlich vor allem eins: Geile Bands! Mein absoluter Favorit: Exclusive. Meine Fresse haben die gerockt! Für alle, die die Jungs noch nicht kennen: Unbedingt reinhören!

Am Samstag gab's dann tollerweise Sonne satt. Bei 30 Grad ließ es sich für meinen Geschmack richtig gut aushalten. Also haben wir was gemacht? Klar! Am Strand rumgehangen. Was auch sonst. Wenn da schon ein See ist, muss man den natürlich auch nutzen. Und bevor der ganze Konzertwahnsinn in eine neue Runde ging, mussten wir uns natürlich entspannen. Wobei Entspannung hierbei das falsche Wort ist. Ihr kennt das: Aufm Festival gibt's sowas wie Entspannung nicht. Da sind alle dauerstralle, so ziemlich überall dröhnt laute Musik aus Boxen und auch sonst ist es alles andere als ruhig. Aber genau das ist ja auch das Geile! Diese hammer Stimmung. Da verzichte ich auch gerne mal ein Wochenende lang auf Schlaf. Passt schon.

Und damit man sich nach drei Tagen Abriss pur hinterher noch einigermaßen an son Festival erinnert, muss man natürlich jede Menge Fotos schießen. Haben wir gemacht. Mit unserer nigelnagelneuen selbstgebauten Lomocam. Die wurde direkt auf Wind und Wetter getestet und für gut befunden. Die Entwicklung ging auch ratzifatzi und tadaaaaa... Da sind die Fotos. Für ne analoge Kamera, die auch noch selbst gebaut ist, finden wir die Ergebnisse gar nicht so schlecht.


Wie gefallen Euch die Fotos mit der Lomocam?

Kommentare

RedFuzzHead hat gesagt…
WOW, die Fotos sind der Hammer. Die sind ja richtig gut geworden. Hätte ich jetzt ehrlich gesagt, gar nicht gedacht!?
Krass!!!
Das vorletzte Bild gefällt mir am Besten... scheinen super tolle Tage gewesen zu sein! :)

Wünsche dir eine schöne Woche meine Liebe!
Nina B. hat gesagt…
Macht abtanzen nicht noch viiiiiel mehr Spass in den Gummistiefeln? :D Ich war auch an zwei Festivals diesen Sommer und sie waren einfach klasse, trotz sehr viel Regen:)
Hey ich würde mich riesig freuen, wenn ihr mal bei mir vorbeischaut. Ich bin soeben in mein Austauschjahr in Vancouver gestartet und halte dieses Erlebnis mit Bildern und Texten auf meinem Blog fest!

Liebste Grüsse an euch,
Nina
PlusMinus hat gesagt…
Also ich kann so ne Lomocam wie gesagt nur empfehlen! Gerade für solche Anlässe ist das toll! :)
PlusMinus hat gesagt…
Oh ja, das seh ich genauso. Ich wünsch dir noch ganz viel Spaß in Kanada! Genieß die Zeit :)
Savanna hat gesagt…
sehr coole bilder :)
wenn ich auf mein nächstes festival gehe will ich auch eine analoge kamera mitnehmen, allerdings eine einwegkamera weil ich leider noch keine lomo besitze
lg
PlusMinus hat gesagt…
Die Einwegkameras find ick auch vollkommen in Ordnung und man brauch echt keine Angst haben, dass irgendwas kaputt geht...

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